Fördermittel

IFL-Vorprojekt Thüringen

LowSugarGrass Thüringen – Das zuckerreduzierte Grobfutter aus regionalem Grünland

 

 

Projektbeschreibung

Die steigende Nachfrage nach zuckerarmen, hygienisch sicheren und strukturwirksamen Grobfuttermitteln für die Pferdefütterung kann derzeit nur eingeschränkt durch bestehende Futterformen wie Heu, Silage oder Heulage gedeckt werden. Das Vorprojekt „LowSugarGrass Thüringen“ befasst sich daher mit der fachlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Vorbereitung eines möglichen späteren EIP-AGRI-Durchführungsprojektes zur Entwicklung eines zuckerreduzierten Grobfutters auf Grasbasis aus Thüringer Grünland. Im Vorprojekt erfolgt noch keine Umsetzung eines marktfähigen Produktes. Vielmehr werden die Grundlagen geschaffen, um die Entwicklung eines kontrolliert zuckerreduzierten, hygienisch stabilen und strukturwirksamen Grobfutters in einem anschließenden Durchführungsprojekt fundiert prüfen und vorbereiten zu können. Hierzu werden der Stand des Wissens, mögliche Schnittzeitpunkte, Pflanzenbestände, Fermentations- und Trocknungsschritte, technische Machbarkeiten, Marktpotenziale, Wirtschaftlichkeit sowie geeignete Kooperationspartner analysiert. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen zu Grünlandaufwuchs, Silierung, Fermentationsdauer, Zuckerreduktion, hygienischer Stabilisierung, Trocknung, Strukturwirkung sowie möglichen Produktformen für die Pferdefütterung. Erwartetes Ergebnis des Vorprojektes ist eine belastbare Entscheidungs- und Planungsgrundlage für ein mögliches Durchführungsprojekt sowie der Aufbau einer Operationellen Gruppe mit Partnern aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Technik, Beratung und Vermarktung. Das Vorprojekt ist schwerpunktmäßig in Thüringen verankert und soll dazu beitragen, regionale Wertschöpfungspotenziale in der Landwirtschaft und Futtermittelwirtschaft zu prüfen und für eine spätere Innovationsumsetzung vorzubereiten. Ziel ist es, Thüringer Grünland höherwertig zu nutzen und zugleich einen Beitrag zu einer gesundheitsorientierten, praxistauglichen und nachhaltigen Pferdefütterung zu leisten.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023–2027 unterstützt.
Kofinanziert von der Europäischen Union.

 

IFL-Vorprojekt Thüringen

SpitzFood- Die deutsche Flohsamen-Alternative aus Thüringen

 

 

Projektbeschreibung

Die steigende Nachfrage nach ballaststoffreichen Lebensmitteln wird derzeit in hohem Maße durch importierte Rohstoffe gedeckt. Das Vorprojekt „SpitzFood – Die regionale Ballaststoff-Innovation“ befasst sich daher mit der fachlichen, wirtschaftlichen und organisatorischen Vorbereitung eines möglichen späteren EIP-AGRI-Durchführungsprojektes zur Nutzung von heimischen Spitzwegerichsamen aus Thüringen. Im Vorprojekt erfolgt noch keine Umsetzung eines marktfähigen Produktes. Vielmehr werden die Grundlagen geschaffen, um die Entwicklung eines regional erzeugten Ballaststoffproduktes aus Plantago lanceolata in einem anschließenden Durchführungsprojekt fundiert prüfen und vorbereiten zu können. Hierzu werden der Stand des Wissens, mögliche Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsschritte, technische Machbarkeiten, Marktpotenziale, Wirtschaftlichkeit sowie geeignete Kooperationspartner analysiert. Im Mittelpunkt stehen insbesondere Fragen zu Anbauform, Erntezeitpunkt, Trocknung, Reinigung, Hygienisierung, Vermahlung sowie möglichen Produktformen wie ganzen oder gemahlenen Spitzwegerichsamen. Erwartetes Ergebnis des Vorprojektes ist eine belastbare Entscheidungs- und Planungsgrundlage für ein mögliches Durchführungsprojekt sowie der Aufbau einer Operationellen Gruppe mit Partnern aus Landwirtschaft, Verarbeitung, Wissenschaft und Vermarktung. Das Vorprojekt ist schwerpunktmäßig in Thüringen verankert und soll dazu beitragen, regionale Wertschöpfungspotenziale in der Land- und Ernährungswirtschaft zu prüfen und für eine spätere Innovationsumsetzung vorzubereiten.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen des GAP-Strategieplans 2023–2027 unterstützt.
Kofinanziert von der Europäischen Union.

 

EIP-Projekt 

Solarbasierte Trocknung von hochwertigen, proteinreichen Grünfuttermitteln aus heimischer Produktion (SolaGrün)

 

 

Projektbeschreibung

Die mit Abstand größte Reserve der zukünftigen Proteinversorgung landwirtschaftlicher Nutztiere ist die konsequentere Nutzung von hofeigenem, „grünem Protein“. Ziel des Projektes ist daher die Entwicklung von Verfahren zur Aufbereitung heimischer Grünfutterpflanzen für die Proteinversorgung landwirtschaftlicher Nutztiere, nicht zuletzt zur Minderung der Import- bzw. Zukaufabhängigkeit. Hierbei wird vor allem das Problem der Konservierung untersucht, bei der es mit konservativen Methoden zu einem Verlust an Nährstoffqualität sowie zur Bildung von Abbauprodukten kommt, die sich bei den Tieren negativ auf Akzeptanz, Gesundheit und Fruchtbarkeit auswirken. Im Fokus des Projektes stehen dabei Pflanzen, die nicht nur proteinreich sind, sondern auch pflanzenbauliche Vorteile wie hohe Trockenheitsresistenz oder die Fähigkeit zur Stickstoffanreicherung aufweisen: Luzerne, Klee sowie Sonderkulturen wie Durchwachsene Silphie, Esparsette, Spitzwegerich, Wermut oder Löwenzahn, deren Fütterung durch die enthaltenen Sekundären Pflanzenstoffe außerdem potentiell arzneimitteleinsparend wirken kann. 

 

Finanzielle Unterstützung: ELER (Europäischer Landwirtschaftsfond für die Entwicklung des Ländlichen Raums 

Kontakt aufnehmen

Adresse:

WiesenGold - Valere Agrar Service GmbH
Neue Heimat 9A
09212 Limbach-Oberfrohna

Kontaktinformationen

Telefon: +49 (0) 163 7592629
E-Mail: info@wiesen-gold.com

Image